Um dem Berufsstand des Bergmannes besonders zu ehren, wurde in der DDR 1950 eine einheitliche Paradekleidung eingeführt.

Das sogenannte "Ehrenkleid" wurden mit den jeweiligen Abzeichen verschiedener Berufsgrade ausgestattet.

Zum Tragen des Ehrenkleides waren alle Beschäftigten im Bergbau und darüber hinaus noch verbundene Bereiche berechtigt. So zum Beispiel auch die Mitarbeiter in der Bergakademie Freiberg und später auch die Arbeiter in den Hüttenbetrieben der DDR.

Hier die Verordnung von 1976

und hier die detaillierte √úbersicht

Dieses Ehrenkleid wird von uns zu allen Bergparaden aber auch zu offiziellen Anlässen getragen.

Mit der Bezeichnung "Ehrenkleid" wurde versucht eine eindeutige Abgrenzung zum militärischen Begriff Uniform zu schaffen.

Die "Ehrenkleidung" besteht aus einem schwarzen Straßenanzug  und einer Schirmmütze. Die Paradeuniform ist mit gelben  Biesen abgesetzt. Auf den Kragenspiegeln wird durch die Insignien (Schlägel und Eisen) der Industriezweige Bergbau ausgedrückt. Außerdem ist hier das Zeichen von Bad Schlema als Ostszugehörigkeit zu finden. Weiterhin befindet sich unsere Vereinzeichen auf den linken Jackenärmel.

Dazu tragen wir einen Steigerhammer und eine Wetterlampe.